Frei ..

Eine sonnige Woche liegt hinter uns und wurde heute Abend mit einem fetten Gewitter beendet. Eine Woche Urlaub liegt vor uns.
Meiner Chefin ist aufgefallen, das ich in diesem Jahr schon zwei Jahrzehnte bei ihr arbeite und so hatte sie am Freitag überraschenderweise einen Blumenstrauß für mich.
Dazu deutete sie an, das auf mich am Monatsende noch eine weitere Überraschung wartet. Na, dann bin ich mal gespannt. 🙂

Für einen Verwandten wollten wir zum 30. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk kaufen: Eine Karte für ein Bayernspiel in München.
Allerdings ist da nicht so leicht dran zu kommen. Und so suchte die oberschlaue Schlafmütze im Internet, weil sie sich nicht damit zufrieden geben wollte, das es etwas nicht gibt oder eine tolle Geschenkidee nicht umsetzbar ist.
Schließlich landete sie auf einer Ticketbörse und ziemlich schnell war klar, da gibt es Karten. Also schwupps die Whatsthefuckapp Familiengruppe alarmiert. Da gab es zwar eine gewisse Verwunderung, weil schon eine weitere Verwandte vergeblich versucht hatte, Karten zu bekommen. Aber letztlich wurde mir eine finanzielle Unterstützung von allen zugesagt. 
Die Karten waren mega teuer. Es gab horrende Gebühren zu bezahlen und die Art, wie mir auf der Börse die Karten (unter Zeitdruck und ohne Hinweis auf die teuren Gebühren) verkauft wurden, ließen mich im Internet Nachforschungen anstellen. Lange Rede, kurzer Sinn: die Ergebnisse waren erschreckend und mir wurde bewußt, dass ich mich ordentlich über den Tisch ziehen lassen habe. Aber gekauft ist gekauft. Das gilt gerade für Tickets.
So wurde denn der „Jubilar“ mit einer „Urkunde“ die zwei Karten ankündigte, beschenkt. Er freute sich riesig und alle anderen hofften seit dem, das wenigstens die Karten ankommen. Ich habe angeboten, selber für den finanziellen Schaden aufzukommen, aber in der Beziehung ist meine Familie echt eine Familie. Es gilt das Prinzip: Mitgefangen – Mitgehangen, und alle wollte das mittragen.  Supernett!
Nach zwei Monaten fragte ich das erste Mal bei der Ticketbörse an, wo der Artikel bleibt. Null Reaktion. Einen Monat später noch einmal. Ebenfalls keine Reaktion. Dann ließ ich das als offizielle Anfrage über das Pa*yPa*lSystem laufen, denn damit hatte ich die horrende Summe damals bezahlt. Gleich am nächsten Tag bekam ich eine Antwort mit dem Hinweis, das das Geld zurück gezahlt würde. Und so war es auch. Jetzt versuche ich  ganz regulär Karten zu kaufen. Das läuft bei Bay*ern tatsächlich über ein Losverfahren. Man darf gespannt sein.

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Vor ungefähr 35 Jahren …

klingelte an einem Wochenende das Telefon. Meine Mutter war dran. Sie bat meinen Mann darum, beim Nachbarn mit anzufassen. Der hatte einen alten Schrank im Keller stehen, der auf den Müll sollte. Mein Mann machte sich auf den Weg.
Nach einer Stunde war er wieder da. Auf dem Anhänger einen mehrfach schlecht überlackierten alten Küchenschrank.
Seine Idee: In unserer neuen Wohnung hatten wir zwar ein Esszimmer, aber noch keine Möbel dafür. Er wollte den Schrank abbeizen und wieder schön herrichten, für unser Esszimmer.
Das hat er dann auch gemacht. Das Funier war zwar nicht ganz in Ordnung, innen mußte er auch ein Regalbrett ersetzen und einen Teil der Rückwand.  Aber die Scheiben mit den goldenen Ornamenten waren noch intakt und auch die Glasgewürzbehälter hinter der linken mittleren Tür waren komplett vorhanden. Das Innenleben des  Brotfachs, das mit Metall ausgeschlagen war, hat er rausgenommen. Das war „hin“.
So wurde diesem Schrank, der fast auf dem Müll gelandet wäre, wieder Leben eingehaucht. Von da an beherbergte er mein „gutes“ Geschirr und Besteck.
Als ich viele Jahre später zum Schätzelchen gezogen bin, kam mit wenigen anderen Möbeln auch der Schrank mit.
Ich liebe ihn immer noch.

Mit dem Umzug zu WP

denke ich im Moment oft über den Twoday-Blog nach. Habe viele alte Beiträge gelesen und denke zurück an den Ursprung meiner Bloggerei.
Ich las morgens beim Frühstück in der Tageszeitung einen Bericht über Blogs. Das sie oft wie Tagebuch geführt werden ect.
Weil ich auch gerne mal etwas schreibe, überlegte ich mir, zum  Tagebuch schreiben ebenfalls ein Blog anzulegen.
Da ich nicht viel Ahnung vom Internet hatte, musste mir der Klassenkamerad meines Sohnes beim Einrichten helfen.
Damals war das bei 20Six. Ich weiß jetzt noch den ersten Beitrag. Aus einem Kartenspiel nahm ich die Karte mit Winnetou heraus, scannte und postete sie. Dazu schrieb ich:  Winnetou, der Held meiner Jugend.
Den allerersten Kommentar auf meinem Blog schrieb „Windrider“ . Daran kann ich mich auch noch erinnern. 
Das war im April 2004.                                                                                          

Musical

Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wie beeindruckend die Musik von Jesus Christ Superstar ist. Von erstklassigen SängerInnen mit wunderbaren, kraftvollen Stimmen gesungen.
Ein Hochgenuss. Und auch die ganze Inszenierung war überzeugend.
Ich kannte immer noch alle Lieder, obwohl es schon Jahrzehnte her ist, das ich sie gehört habe.
Schade, dass ich mein Schätzelchen mit solchen kulturellen Angeboten nicht vom Sofa locken kann. Aber nächstens kommt Fischer Z, da gehen wir gemeinsam hin. 🙂

Jesus Christ Superstar

Morgen geht es – passend zu Ostern – ins Staatstheater. Es wird gespielt: Das Musical von Andrew Lloyd Webber, Jesus Christ Superstar!
Ich freue mich schon mega.  🙂

Heute kommt die Familie zu Besuch! Meine Kinder, Enkelkinder und die Eltern und Großeltern meiner Schwiegertochter kommen auch mit! Super. Die kleine Familie (Sohn mit Frau und Kinder) übernachten sogar bei uns „freu“ 🙂 
Wir wollen Angrillen. Das Wetter ist jetzt zwar nicht sooo toll, wie erhofft, aber ich hörte heute morgen im Radio, dass es im Osten sogar schneit. Davon sind wir zum Glück weit entfernt.  Es kommt sogar ab und zu die Sonne kurz raus und zur Zeit ist es auch trocken.

Frohe Ostern für euch!

Geburtstag …

Schätzelchens Sohni hatte Geburtstag … ! Da er studiert ist er knapp bei Kasse und Papa zahlt den Kuchen.
Ich mußte ausgerechnet an dem Tag Überstunden machen und dachte so bei mir, das kriegen die Männer schon hin.
Als ich nach Hause kam erwartete ich eine fein gedeckte Kaffeetafel.

Schätzelchen, sein Sohni und 2 Freunde von ihm saßen einträchtig Kuchen essend um den Tisch herum und freuten sich des Lebens.
Tischdecke? Fehlanzeige.
Die Schokotorte stand auf einer Pappe auf dem Tisch. Tortenplatten sind wohl unmodern.
Teller und Tassen waren aus dem Alltagsgeschirr bunt zusammengewürfelt. Servietten? Unbekannt. Andere Dinge, die vorher auf dem Tisch lagen, waren nur zur Seite geschoben worden.
Da frage ich mich wirklich, warum um alles in der Welt mache ich mir soviel Mühe mit den Kaffeetafeln an Geburts- und Festtagen?
Scheinbar legen meine Neanderthaler darauf gar keinen Wert … !

 

Nachtrag. Dieser Beitrag liegt seit Dez. 2015 offline bei Twoday und wurde mit exportiert. Darum habe ich diesen und noch 19 weitere Beiträge, die ebenfalls noch offline sind, überhaupt erst entdeckt. Witzig.
Würde gerne wissen, warum ich den damals nicht sofort veröffentlicht habe.

Hammer … *freu*

… mein Twodayblog ist komplett hier. Yeah!  Im Archiv sind alle Monate bis zurück zu Dez. 2005 aufgeführt.
Ich bin begeistert.
Danke Neon! Du bist der Beste  😀
Vermutlich muß ich noch verschiedene Photos in einige Beiträge reinbasteln, weil ich früher mal aus Verärgerung bei Twoday vom Bezahlblog zum Freeblog gewechselt bin und dafür Speicherplatz einsparen musste. Da habe ich einfach der Reihe nach Photos gelöscht. Manchmal ärgere ich mich nachträglich selbst über meinen Dickkopf. Ich kann es aber nicht ändern. Dabei hätte ich jetzt fein Zeit gespart.
Bitte keine Bemerkungen zu meiner Rechtschreibung 😉
Das Wort „Photos“ sieht in der alten Schreibform einfach besser aus. Darum muß ich das so schreiben 😉

Dienstags bei Morrie

gab es gestern Abend auf der Bühne.
Sowohl das Buch, wie auch der Film sind ziemlich bekannt, und doch ist beides bisher an mir ungelesen und ungesehen vorbeigezogen. Kommt vor.
Doch nun wurde es auf der Bühne gespielt und meine Kulturreferentin hat für mich eine Karte  mit geordert.
Vorweg kann ich sagen : 1.) war das Stück toll inszeniert,  die beiden Schauspieler waren top und passten zu ihrer Rolle.
2.)  stelle ich fest, Hörgeräte nur in der Schublade liegen zu haben, hilft auch nicht weiter. Mein Hörgerät muß endlich zur Reparatur, denn ich habe einiges an Text – besonders von „Morrie“ nicht verstanden.
Da ich die Geschichte gar nicht kannte, war der Zusammenhang mit der Krankheit ALS für mich völlig überraschend. Im Foyer gab es einen Infostand über die Krankheit und nach dem Stück konnte man sich dort ungezwungen zusammensetzen und über ALS austauschen.
Mir  war die Krankheit durch den Kollegen meines Mannes bekannt, der innerhalb 3 Jahren daran verstarb, und auch durch die Bloggerin Bärbel – Minibares, deren Leben mit ALS wir Blognachbarn bis (fast) zu ihrem Tod im letzten Jahr lesend begleiteten. 
Dadurch, das ich oft den Text im Theater nicht verstehen konnte, schweiften meine Gedanken immer mal wieder ab zu Bärbel und auch zu dem (jungen) Kollegen, die dieses schwere Schicksal mit der Figur „Morrie“ teilten. Und ich dachte oft an meine Freundin, die an MS leidet und jetzt noch den Kopf und einen Arm bewegen kann.
Genießt das Leben solange ihr es könnt!

Jetzt muß ich mir erstmal das Buch ausleihen, um an den Text zu kommen.

 

 

 

Wise Guys ..

In den vergangenen 9 Jahren habe ich wirklich jedes Jahr ein Wise Guys-Konzert besucht. Wir sind immer mit über 10 Leuten dahin, einmal waren wir 16. Das Konzert war irgendwie Pflichtprogramm. Nach jedem Konzert waren wir richtig guter Laune und haben sofort die Karten fürs nächste Jahr geordert.
Nun haben sie sich im letzten Jahr getrennt, was wir alle bedauern.
Im Januar waren wir aber schon auf dem Konzert der Nachfolgeband „Alte Bekannte“, in der drei „Wise Guys“ dabei sind. Hat uns auch gut gefallen, aber natürlich stehen sie noch am Anfang  und müssen erst mal ihre gemeinsame Linie finden.
Am Sonntag nun die Premiere von Eddi Hüneke, auch ex Wise Guys, der etwas anderes, neues machen wollte und nun solo auf Tour geht.
https://www.eddihueneke.de/
Zum Glück ist mein Husten jetzt fast weg, darum kann ich wohl zum Konzert gehen. Morgen und Sonntag noch mal ordentlich inhalieren, dann werde ich wohl gut  gewappnet sein.  😉

Krank

Zu Hause rumlungern gefällt mir durchaus, wenn ich gesund bin. Mit gruseligen Husten und Nächten, die ich eher im Sitzen verbringe, kann ich gut darauf verzichten. Da gehe ich doch lieber zur Arbeit.
Nicht umsonst sagt man bei uns: „Die beste Krankheit taugt nichts“.

Nun hat es mich aber erwischt und ich überlege, wie ich den Tag totschlagen kann. Anstrengen ist grundfalsch (wir wollen eigentlich oben neues Laminat legen), es gäbe auch genug zu putzen.
Zu lange im Bett bleiben geht nicht, weil ja der Pflegedienst für Oma kommt und mir das dann unangenehm ist.

Wir kochen uns also literweise Ingwertee und lesen, schauen Filme und ich wusel im Internet herum. So komme ich auch mal wieder dazu, in Blogs zu lesen und habe jetzt Zeit, mich mit diesem WordPress-Blog zu beschäftigen.
Leider ist noch jemand krank. Unser Kater, ungefähr 13 Jahre alt. Nachdem uns aufgefallen war, das er trotz gutem Appetit immer dünner wurde, sind wir zum Tierarzt. Der stellte nicht nur einige Probleme an den Zähnen fest, sondern auch, dass das Herz nicht ordentlich schlägt. Eine Blutentnahme machte deutlich, das die Nieren gar nicht mehr arbeiten. Wegen dem Herz können wir die Zähne nicht machen lassen, denn eine Betäubung kann ihn schon umbringen. Er sieht aus wie ein Häufchen Elend, trinkt unglaublich viel Wasser, frisst aber immerhin sein spezielles Futter.
Irgendwann in nicht zu weiter Ferne werden wir ihn einschläfern lassen müssen ….  und ich hoffe, dass wir den richtigen Zeitpunkt erwischen.